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Gute Texte – ein Hexenwerk? Die 10 goldenen Wortezauber Regeln für fesselnde Texte

Die allgemeine Ansicht lautet: Schreiben kann fast jeder. So wie Fahrradfahren, Schlafen oder Atmen. Hat man einmal die 26 Buchstaben des Alphabets gelernt – so denken viele – kann man direkt loslegen. Und irgendwie wird schon etwas dabei herauskommen, das jeder versteht. Aber nein, so ist es nicht! Die deutsche Sprache ist komplex und das Texten hat sehr viel mehr mit einem Handwerk zu tun, als Sie glauben. Es ist wie in anderen Berufen auch: Der Küchenchef hat dem Hobbykoch meistens etwas voraus – neben der Leidenschaft für seinen Beruf das nötige Fachwissen, ein gutes Händchen und jede Menge Praxis.

Frische Kreationen statt Buchstaben-Tütensuppen

Jedem echten Koch werden sich bereits bei dem Gedanken an Tütensuppe und Mikrowellengericht die Fußnägel kräuseln. Ähnlich ist es für uns Texter: Wenn wir selbstbetextete Flyer sehen oder auf Do-it-yourself-Webseiten stoßen, möchten wir am liebsten die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Die meisten „Das-kann-ich-doch-selbst“-Laien-Texter haben hier und da vielleicht mal etwas Marketingwissen aufgeschnappt, schauen wie es der Kollege macht und kommen dann zu dem Schluss, das Ergebnis sei doch mindestens so gut, wie das eines professionellen Texters. Verzeihen Sie meine Offenheit, aber als Texter fragt man sich schon, wie es zu so einer Annahme kommt. Ein Miraculi-Liebhaber würde schließlich auch nicht auf die Idee kommen, ein Sterne-Restaurant eröffnen zu wollen. Und verstehen Sie mich nicht falsch: Gute Texte sind kein Hexenwerk! Es braucht nur ein bisschen mehr als das Kennen des Alphabets.

Diese Hornbach-Mentalität beobachte ich in vielen Branchen: Beim Umzug streicht man die Wände lieber selbst, die Visitenkarten werden bei Vistaprint gestaltet und manche sind sogar so kühn und denken, sie könnten ihr Haus alleine bauen. Dass sie dann meistens drauf zahlen und das Ergebnis maximal befriedigend wird, kalkulieren sie nicht mit ein. Ich gebe zu: Es hat seinen Reiz, alles selbst zu machen. Doch gerade wenn es um Ihren Markenauftritt geht oder Ihre Internetpräsenz, kann ich Ihnen nur empfehlen: Hände weg vom selber Basteln – wenden Sie sich an einen Profi! Wie erkenne ich den denn, werden Sie jetzt zu Recht fragen. Und es stimmt: Sie müssen die Spreu vom Weizen trennen. Nicht jeder, der sich Texter nennt, ist auch einer.

Um Ihnen ein paar Anhaltspunkte zu liefern – es sind im Wesentlichen diese Voraussetzungen, die ein guter Texter haben muss:

Ein guter Texter sollte

Die deutsche Sprache beherrschen
Ein Feingefühl für Grammatik, Semantik und Rhythmus besitzen
Argumente in eine logisch sinnvolle Reihenfolge bringen
Sich in unterschiedliche Themen und Zielgruppen eindenken können
Zündende Ideen haben und genügend Praxis

Thomas Alva Edison sagte mal: Genie ist 1 % Inspiration und 99 % Transpiration. Lassen Sie es 20/80 oder 40/60 sein: Das gleiche gilt fürs Texten!

Vergewissern Sie sich, dass Ihr Texter diese Qualitäten bieten kann. Fragen Sie nach seinem Portfolio, lassen Sie sich Arbeitsproben zeigen oder begutachten Sie seine Webseite. Es ist Geschmackssache, welche Schreibe einem besonders gut gefällt, doch das Handwerk sollte er beherrschen.

Eine gute Auswahl an Profi-Textern finden Sie übrigens auch beim Texterverband. Hier gibt es eine Suchmaschine, über die Sie gezielt Texter finden können.

Und wenn Sie es doch nicht lassen können, weil Sie selbst so Feuer und Flamme für das geschriebene Wort sind, dann beachten Sie die 10 goldenen Wortezauber Regeln für fesselnde Texte:

1. Erzählen Sie eine Geschichte – und zwar eine, die interessiert.

2. Verwenden Sie Aktiv-Konstruktionen (er nimmt die Schere in die Hand) und vermeiden Sie passive Sätze (die Schere wurde von ihm in die Hand genommen).

3. Bevorzugen Sie Verben (das Programm schützt Ihren PC zuverlässig) und hüten Sie sich vor zu vielen Nomen (das Programm bietet zuverlässigen Schutz).

4. Vermeiden Sie Beamtensprache und Wortmonster (bei der regelmäßigen Monatsüberprüfung Ihres Namens haben wir festgestellt, dass ein Fehler aufgetreten ist) – übersetzen Sie diese vielmehr in eine einfache, verständliche Sprache (wir überprüfen jeden Monat unsere Daten: Dabei haben wir festgestellt, dass bei Ihrem Namen ein Fehler aufgetreten ist).

5. Behalten Sie die Satzlänge im Blick: Schreiben Sie lieber kurze, prägnante Sätze. Wechseln Sie dabei ruhig den Satztyp ab und achten Sie auf den Rhythmus, damit Ihre Sätze nicht zu eintönig klingen (statt: Der Mann ging zum Auto. Er nahm sein Gepäck. Der Mann ging zum Haus. Lieber: Der Mann ging zum Auto, um sein Gepäck zu holen. Danach kam er, mit seiner Tasche bepackt, zurück zum Haus.).

6. Überfrachten Sie Ihre Sätze nicht – eine Information pro Satz reicht.

7. Ordnen Sie die Inhalte: Bringen Sie die Argumente in eine logische Reihenfolge. Brüche können in literarischen Texten vorkommen. Aber wenn Ihr Kunde beim Lesen Ihres Flyers nicht mehr nachvollziehen kann, was er wann, wieso machen soll, ist das ganze Ziel verfehlt. Schreiben Sie außerdem kundenorientiert – der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler! Und: Achten Sie auf den Spannungsbogen, es gibt nichts Schlimmeres als endlos langweilige Texte.

8. Machen Sie es Ihren Lesern leicht: Sie wollen sich mitteilen. Schön. Aber Ihre Kunden sollen das, was Sie verzapfen, schließlich lesen. Also verfassen Sie Ihre Texte so, dass sie dem Leser Spaß bereiten. Überprüfen Sie doch mal bei sich selbst: Wie schnell steigen Sie aus einem Text aus und warum?

9. Schreiben Sie anschaulich und vermeiden Sie abstrakte Begriffe. Lassen Sie Bilder im Kopf Ihrer Leser entstehen. Unter: „Die Gebäudereinigung übernimmt Ihre Unterhaltsreinigung“ kann sich ein Kunde weniger vorstellen als unter: „Die Putzengel fegen, saugen und wischen alle Flächen rund um Ihr Haus. Blitzblank.“ Sprechen Sie dabei alle Sinne an. Die Leser hören, sehen, fühlen, schmecken und riechen. Und jeder ist ein anderer Sinnestyp. Bedienen Sie deshalb am besten alle. So kann sich Ihr Publikum leichter und schneller in das Szenario reinversetzen.

10. Schreiben Sie regelmäßig und trauen Sie sich, Ihre Texte anderen zu zeigen. Sie wissen ja: Übung macht den Meister.

Hier gibt's die 10 goldenen Wortezauber Regeln zum kostenlosen Download.

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Wortezauber
Rohita Bruckmann
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